Krebsvorsorge – Auch für Männer ein Thema

Es sind meist die Frauen, die sich regelmäßig zur Krebsvorsorge begeben. Die Männer sind seit jeher weniger bei den Ärzten zu sehen. Wenn ihnen nichts fehlt, dann gehen sie auch nicht zum Arzt. Dies sind auch die Gründe, warum die privaten zusätzlichen Krankenversicherungen von Frauen höhere Beitragszahlungen verlangen. Das ist jedoch wieder ein anderes Thema.
Bei den Männern sind es lediglich rund 15 Prozent, die regelmäßig zur Krebsvorsorge gehen, bei den Frauen hingegen sind es rund 50 Prozent. Obwohl die Untersuchungen meist unkompliziert sind, nehmen sie diese nicht wahr. Zu den häufigsten Krebserkrankungen bei Männern zählt der Prostatakrebs. Frühzeitig entdeckt, gibt es mehrere Möglichkeiten, ihn zu bekämpfen. Zunächst einmal wäre die operative Entfernung der gesamten Prostata möglich. Ist es nicht machbar, die Prostata oder erkranktes Gewebe zu entfernen, stehen mehrere alternative Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Dabei müssen mit dem behandelnden Arzt Vor- und Nachteile dieser Methoden genauestens besprochen werden. Bei Prostataerkrankungen kann es zudem zur Beeinträchtigung der Sexualität kommen, zumindest bei den Behandlungen. Diese Probleme und noch weitere sollten immer mit dem Arzt besprochen werden.
Die Krebsvorsorge ist daher ein ebenso wichtiges Thema für den Mann wie für die Frau. Die Untersuchung ist schmerzfrei und ist in wenigen Minuten erledigt. Der Arzt muss hierzu nur mit dem Finger vom Enddarm aus Verhärtungen oder Vergrößerungen der Prostata ertasten. Zudem kann er noch etwas Blut abnehmen, um absolut sicher zu gehen, dass kein Krebsverdacht vorliegt. Mit dem Blut wird ein PSA-Test vorgenommen. Viele Männer scheuen sich, über dieses wichtige Thema zu sprechen. Die Folge ist, dass die Krebserkrankungen zu spät erkannt werden. Dabei weiß wirklich jeder, dass man bei Krebs die besten Heilungschancen hat, wenn er frühzeitig entdeckt und behandelt wird. Bei zu später Entdeckung kann es zu schwerwiegenden Folgen kommen. Eine frühe Diagnose ist immens wichtig.
In der Regel ist es ausreichend, wenn jeder Mann ab seinem 45. Lebensalter einmal jährlich zur Vorsorgeuntersuchung geht. Treten zwischendurch Beschwerden, wie beispielsweise häufiger Harndrang oder verringerte Harnmenge auf, so ist der Arzt umgehend zu konsultieren. Es kommt sehr oft vor, dass eine gutartige Vergrößerung der Prostata die Ursache für die Beschwerden sind und ist eine Behandlung mit Medikamenten völlig ausreichend.

One Responseto “Krebsvorsorge – Auch für Männer ein Thema”

  1. Ettie Arrieta says:

    Mein Still ist: Geh immer 20% schneller als die anderen – in allen Lebenslagen!

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